ITALIEN – Torta della nonna

Wenn der Herbst in großen Schritten auf einen zukommt, wenn man dem Sommer noch hinterher trauert, wenn der Urlaub schon wieder in weite Ferne gerückt ist, die Sonntage langsam grau werden und das aus-dem-Haus-gehen nicht unbedingt verlockend ist, dann ist eine Sache genau das Richtige: einen leckeren Kuchen backen! Und es gibt doch nichts Schöneres, als wenn man einfach mal einen „Großmutter-Kuchen“ bäckt und diesen in entspannter Atmosphäre bei einem guten Schluck Kaffee oder einem Glas Milch genießt. Dafür gibt es diesmal ein Rezept von den italienischen Großmüttern, denn die „Torta della nonna“ heißt übersetzt einfach nur „Großmutters Kuchen“ und hat genau die Zutaten, die jedem schmecken: einen schönen Mürbeteig, eine leckere Puddingcreme als Füllung und als Besonderheit ein paar Pinienkerne als Garnierung, die den Kuchen unverwechselbar machen. Die Torta della nonna teilt man eher dem Norden Italiens zu und die leicht zitronige Note verleiht dem Kuchen Frische und Leichtigkeit, sodass man gut und gern 2 Stückchen essen kann. Aber erstmal muss man die Küche unsicher machen und die italienische Backtradition zaubern.

Torta della nonna
Yields 12
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Prep Time
1 hr
Cook Time
30 min
Total Time
1 hr 30 min
Prep Time
1 hr
Cook Time
30 min
Total Time
1 hr 30 min
Teig
  1. 300g Mehl
  2. 1 TL Backpulver
  3. 110g Zucker
  4. 1 TL Vanillezucker
  5. ½ Zitrone, Abrieb
  6. 2 Eigelb
  7. 1 Ei
  8. 110g kalte Butter
  9. Prise Salz
Füllung
  1. 400ml Milch
  2. 2 Eier
  3. 140g Zucker
  4. 1 TL Vanillezucker
  5. 30g Mehl
  6. ½ Zitrone, Abrieb
  7. 3 EL Pinienkerne
Instructions
  1. Für den Teig erst alle trockenen Zutaten vermischen und dann die Eigelb, das Ei und die klein gestückelte Butter dazu geben. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verrühren und in Folie gewickelt für ca. 30 min. in den Kühlschrank legen.
  2. Für die Füllung wird die Milch mit dem Zitronenabrieb auf dem Herd bei mittlerer Hitze erhitzt. Währenddessen werden die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Mehl nacheinander verquirlt. Wenn die Milch warm ist, dann gibt man zuerst ein paar Esslöffel der Milch zu der Ei-Zucker-Mischung und rührt diese glatt. Anschließend gibt man unter ständigem Rühren diesen Mix in die Milch im Topf und rührt (immer noch bei mittlerer Hitze) so lange bis die Masse eindickt und wie ein Pudding anfängt Blasen zu schlagen. Die Masse danach in eine hitzebständige Schüssel umfüllen und mit Klarsichtfolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Die Puddingmasse muss nun komplett abkühlen.
  3. In der Zwischenzeit kann man schon einmal die Tarteform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Der Ofen wird auf 180°C Umluft vorgeheizt. Der Teig kann dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchgeknetet werden und ungefähr 1/3 wird zur Seite gelegt. Der restliche Teig wird rund und dünn ausgerollt und auf den Boden samt Rand der Tarteform ausgelegt. Es sollte auch noch ein bisschen was über den Rand überstehen, um damit dann den Deckel zu verbinden. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Wenn die Puddingmasse abgekühlt ist, kann sie gleichmäßig auf den Teig gegossen und glatt gestrichen werden. Den beiseitegelegten Teig rollt man nun ebenfalls kreisrund aus und setzt ihn als Kuchendeckel auf die Füllung. Die überstehenden Enden werden nun einfach auf den Teigdeckel umgeschlagen und leicht angedrückt.
  4. Zum Schluss werden noch die Pinienkerne auf den Kuchen gestreut und dann kommt die Torta della nonna für ca. 30 min. in den Ofen.
  5. Wenn die Oberfläche schön goldbraun ist, wird der Kuchen zum Abkühlen aus dem Ofen geholt und sollte vor dem Servieren mit Puderzucker bestreut werden.
Gustotrip http://gustotrip.de/

Mit so einem Kuchen auf dem Tisch ist ein durchwachsener Sonntag doch nur noch halb so schlimm und der Herbst kann ruhig kommen, oder?!

Eure Gustelli

 

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